"ÜBER MICH"

Ihr kennt das: Von einem Workshop oder Vortrag nehmt Ihr nur dann wirklich etwas mit, wenn die Chemie gestimmt hat. Bei manchen Veranstaltungen kommt es Euch aber schnell so vor, als wärt Ihr mit Lichtgeschwindigkeit zurück auf die Schulbank inklusive Frontalunterricht katapultiert worden. Lernfaktor? Null!

Deswegen will ich bei diesem „Über mich“ nicht ausschweifend über meine Vita reden, sondern eher darüber, warum ich meine Vorträge und Workshops gerne anders gestalte.

 

Den „GROẞEN HARAZIM“ gibt es nicht …

Ganz wichtig: Als Workshopteilnehmer oder Zuhörer trefft Ihr mit mir nicht auf jemanden, der sich am liebsten selbst reden hört und sich für das Nonplusultra der Fotografieszene hält. Mein Know-How und meine Erfahrung vermittle ich immer auf Augenhöhe. Ihr müsst also nicht an einer Wunderlampe reiben und vor dem „Großen Harazim“ niederknien.

Ich habe 2011 genauso angefangen, wie jeder andere Fotograf auf diesem Planeten es einmal getan hat. Und auch wenn das manche scheinbar gerne vergessen und auf Neulinge milde lächelnd herabschauen, werdet Ihr das bei mir nicht erleben. Das Ziel ist, dass Ihr von meiner Erfahrung und Entwicklung profitiert und nicht, dass Ihr von der ersten bis zur letzten Sekunde eingeschüchtert werdet. Ich koche auch nur mit Wasser (und gelegentlich auch mal mit Gin) und das macht es für uns umso leichter, während eines Workshops Euren persönlichen Stil mit meinem Wissen zu verbinden.

Natürlich machen wir Witze und das gerne auch auf Kosten anderer. Das macht die besondere Atmosphäre meiner Workshops sogar aus. Aber auf keinen Fall fühlt sich jemand bei mir, als wäre er in irgendeiner Form „unwürdig“ oder ein kleineres Licht als ich.

 

… und auch keine festen Vorgaben

Alles in allem setze ich bei meinen Workshops genau das um, was mich auch als Menschen im Privaten ausmacht. Kommunikation auf Augenhöhe macht mir am meisten Spaß und ich gewinne am Ende eines Tages lieber gute Freunde als ehrfürchtige Bewunderer. Der Vorteil ist, dass Euch das Lernen in dieser Atmosphäre nicht nur leichter fällt, sondern auch Spaß macht.

Deswegen liefere ich niemals feststehende Gebote, sondern gebe Euch auf Basis meiner Arbeit eine breite Palette an Möglichkeiten in die Hand. Was Ihr davon mitnehmt, liegt ganz bei Euch. Macht Ihr alles genau so wie ich, dann werdet Ihr Bilder erhalten, die meiner Richtung entsprechen. Nehmt nur die Elemente, die zu Euch und Eurer Persönlichkeit passen, dann habt Ihr einen eigenen Stil erschaffen. Eine große Portion Harazim ist da natürlich dabei, aber das ist ja auch der Sinn der Sache.

 

Also: Bucht meine Workshops NICHT, wenn Ihr…

  • … Euch gerne unterwerfen und von oben herab behandeln lassen möchtet.
  • … einen Tag ganz ohne Spaß und Witz am schönsten findet.
  • … Ihr lieber stundenlang zuhört, statt selbst aktiv zu werden.
  • … Kommunikation für überflüssig haltet.
  • … keine neuen Freunde finden wollt.

In angepasster Form trifft das natürlich auch auf meine Vorträge zu. Egal wo und unter welchen Umständen wir uns treffen: Menschlichkeit, Kommunikation und Respekt sind IMMER das wichtigste. Und natürlich auch der Spaß. Naja, und vielleicht auch Gin. Gin geht meistens immer.

Ein Gesicht mit Ecken und Kanten, mit Merkmalen die besonders machen; das ist es was in meinen Augen ein besonderes Portrait auszeichnet.

Mein Ansinnen ist nicht “das Schöne” festzuhalten. Vielmehr diesen einen besonderen Augenblick, diesen ungezwungenen Moment, der durch dieses eine besondere Gesicht zu etwas Wahrhaftem wird.

Fotografie in ihrer Reinheit; das ist es was ich liebe und dazu stehe ich. Ich bilde keine Illusionen ab, sondern Deine Geschichte, die von Deinem Gesicht erzählt wird. Denn letztlich bist Du es, was in den Köpfen, Gedanken und Herzen anderer bleibt. Und nicht ein Foto.